sabato 2 aprile 2016

Reiten mit dem Reitermagazin "Cavallo Magazine"

Wanderritt im Naturreservat Diaccia Botrona und entlang der Küste der Maremma Toskana 

Am 6. Februar oranisierte das Team des Reiterhofs und Hotels Prategiano zusammen mit den 2 Guides Fabio Sabatini und Massimo Guerri eine fantastischen Tagesritt durch das Naturreservat Diaccia Botrona, die schönen Pinienwälder von Castiglione, und entlang der einsamen Sandstränden zwischen Castiglione und Marina di Grosseto.

Unberührte Natur, traumhafte Landschaften und eine fabelhafte Gruppe von Reitern machten diesen Wanderritt in einer der schönsten Regionen der Toskana zu einem besonderen Reiterlebnis.
Sogar das meist gelesene Reitermagazin von Italien, "Cavallo Magazine" veröffentlichte einen tollen 5 Seiten langen Artikel über dieses Ereignis in seiner Ausgabe im April 2016. Die Zusammenarbeit "Cavallo Magazine" und "Prategiano" hat eine lange Tradition. Genau vor 30 Jahren, 1 Jahr nach der Gründung der Zeitschrift, erschien 1986 der erste Artikel über die Wanderritte des Reiterhofs Prategiano. Die Familie Paradisi war damals einer der ersten Hotelbetreiber in Italien, die Reiturlaub in der Toskana anboten.

Im Frühjahr und Herbst haben Sie auch die Möglichkeit, entlang der Strände der Maremma zu reiten. Im Sommer ist das Reiten in der Toskana in den höher gelegenen Regionen rund um Montieri zu empfehlen. 





martedì 15 settembre 2015

Maremma-Pferde in der Toskana


Die Maremma bezeichnet eine einzigartige Landschaft in der südlichen Toskana, die viele überraschende Schätze versteckt. Gekennzeichnet durch ein unbeschreibliches Reichtum an Pflanzen und Tieren ist es ein wunderschönes Reiseziel für Naturliebhaber und Pferdefreunde. Wer die Möglichkeit hat, in den wunderbaren Lebenstil im Einklang mit der Umwelt und mit dem Lauf der Jahreszeiten einen Einblick zu gewinnen, wird nach einem Reiturlaub in der Toskana einen kleinen Schatz im Herzen behalten.

Mitten in den hügeligen Wäldern dieser Region liegt das Hotel Prategiano, gleich neben dem malerischen Dorf Montieri, das mit seinem italienischen Charme bezaubert. Das Hotel ist ein familiengeführter Agriturismus, das die Möglichkeit bietet einen ganz besonderen Urlaub zu erleben. Ob als Familie, Freunde, Paar oder Einzelperson, die Kombination aus Naturerleben, Entspannung, gutem Essen und vielem mehr haelt was es verspricht: eine unvergessliche Zeit.

Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde zu genießen. Ebenfalls von der Familie Paradisi geführt, liegt gleich neben dem Hotel in der Toskana der Reitstall, wo um die 15 Pferde zum Partner des Menschen werden wenn sie gemeinsam im Einklang die Gegend erkunden. Einige der Pferde sind reine Maremma-Pferde, eine traditionelle Zuchtlinie, die ihren Ursprung bei den Etruskern vor ueber 3000 Jahren findet. Traditionell wurden sie jahrhundertelang von den sogenannten „Butteri“, den maremmanische Rinderhirten, bei der täglichen Arbeit eingesetzt. Heute ist es eine beliebte Rasse für Freizeit- und Sportreiter, die sich durch eine einzigartige Vielfältigkeit auszeichnet. 

Äusserlich zeichnen sich die Maremma-Pferde durch das kräftige Exterieur eines Warmblüters aus, das ausdrucksvoll und robust wirkt. Meist Rappen oder Braune mit stabilem Fundament, kräftigen Gliedmassen, harten Hufen und oft vollem Langhaar. Heute werden sie gerne mit etwas Vollblut veredelt. Was die Maremma Pferde neben ihren äußerlich an die oft rauen Bedingungen der Natur angepassten Eigenschaften ganz besonders auszeichnet, ist ihr Wesen. Geprägt von Mut, Ausdauer, Ausgeglichenheit und Zuverlässigkeit stellen sie einen idealen Partner für den Menschen dar. Vor allem um gemeinsam sprichwörtlich über Stock und Stein zu gehen. Geschichtlich waren sie daher auch in den Weltkriegen von großer Bedeutung, da sie besonders leistungsfähig und robust waren. Leider zählten sie dadurch ebenfalls zu den zahllosen Opfern dieser Kriege und waren vor dem Aussterben bedroht. Doch mit viel Leidenschaft ist es gelungen, die Rasse zu erhalten und heute gibt es etwa 5400 vom Zuchtverband in Grosseto registrierte Maremma-Pferde. Unter ihnen einige des Hotels Rifugio Prategiano, wie zum Beispiel die beiden Schwestern Nikita und Taiga, die mit ihrem Charakter schon so einige Gäste verzaubert haben.


Ob als Anfänger einen Eindruck in die Pferdewelt zu bekommen oder als erfahrener Reiter einen ganz besonderen Urlaub zu erleben, die Pferde des Hotels sind einzigartig und sorgen für viele strahlende Gesichter bei Groß und Klein. Ein ganz besonderes Erlebnis sind die Tagesritte mit köstlichem Picknick. Viele Gaeste beschreiben, dass sie die Pferde nach einer Woche intensiver Erlebnisse mit anderen Augen sehen. Mit einer unbeschreiblichen Trittsicherheit tragen sie den Menschen auf Wegen, die viele nicht einmal zu Fuß gehen würden, an ganz besondere Orte und der gegenseitige Respekt voreinander dient als Grundlage dieser kleinen Wunder, die man nie vergessen wird.

Schwedische Gäste können jetzt alle Informationen über unser Hotell i Toscana auf dieser neuen Webseite lesen, holländische Gäste können diesen Link Hotel in Toscane verwenden.

giovedì 6 agosto 2015

Die Klosterruine San GALGANO und das Schwert im Stein in der Toskana


12 km entfernt von unserem Hotel in der Toskana stehen die Überreste des ehemaligen Klosters "San Galgano", das als schönste sakrale Ruine der Toskana, wenn nicht in ganz Italien gilt. Einen Ausflug dorthin sollten Sie während Ihres Toskanaurlaubs auf keinen Fall versäumen. Auch eine unserer Toskana Reittouren führt in die Nähe des Klosters und nach dem Picknick am Fluss gibt es für alle Reiter, Mountainbiker und Wanderer die Gelegenheit einer Besichtigung. Mehrere ausgeschliderte Radtouren führen am Kloster vorbei und beim Radfahren durch die Toskana sollten Sie unbedingt eine Pause hier einlegen.

Die San Galgano-Abtei und die Einsiedelei befinden sich inmitten des Mersetals. Im Mittelalter führte die wichtigste Straße von Siena an die Maremma daran vorbei: die "Antica strada della Maremma "Val di Merse". Die Sage erzählt, dass Galgano Guidotti im 12. Jahrhundert eine Vision hatte und daraufhin als Eremit auf dem Hügel Monte Siepi eine Einsiedelei gründete, die noch heute zu besichtigen ist. Galgano starb im Alter von 33 Jahren und wurde einige Jahre nach seinem Tod heiliggesprochen. Kurz darauf übergab der Bischof von Volterra "Monte Siepi" an die Zisterzienser-Mönche. Die Mönche bauten eine runde Kapelle, die als "Kapelle Monte Siepi" bekannt wurde. Die Legenden um "Guidotti" zogen viele Pilger an, sodass die Mönche bald in der Nähe mit dem Bau einer großen Abtei begannen, der sie den Namen "Galgano" gaben. Die Abtei war die erste und einzige Neugründung der Zisterzienser in der Toskana, da sie ansonsten bereits bestehende Klosteranlagen der Benediktiner übernahmen. Es sollte der schönste, gotische Klosterbau Italiens werden und eine der bedeutendsten Gründungen durch den Zisterzienserorden im ganzen Land. Das Kloster gewann schnell an politischer und wirtschaftlicher Macht und die Mönche gelangten sehr bald zu großem Landbesitz. Sie wurden mit Notariats- und Verwaltungsarbeiten betraut und spielten eine bedeutende Rolle beim Bau des Doms von Siena. Sie legten Sümpfe trocken und schufen neue landwirtschaftliche Nutzflächen.

Aber schon  im vierzehnten Jahrhundert kam es zum raschen Untergang. Marodierende Söldnerheere aus Florenz machten die Gegend unsicher und die Pest und Hungersnöte besiegelten den Verfall des ehemals blühenden Klosters. Mitte des sechzehnten Jahrhunderts wurden sogar die Bleidächer der Kirche verkauft, sodass Wind und Wetter den Verfall beschleunigten. Auch der Glockenturm und das Kirchengewölbe stürzten ein und ließen nur noch Fragmente stehen, die heute nach Einbruch der Dunkelheit effektvoll illuminiert in Szene gesetzt werden und heute eine besondere Touristenattraktion sind.

In der Abtei werden heute zahlreiche Konzerte und Opern, speziell das "Italienische Opernfestival" aufgeführt. In diesem beeindruckenden Open-Air-Schauplatz voller Magie werden Opern von Puccini, Vivaldi, Verdi, und Mozart zu einem besonderen Erlebnis. Folgendes Programm ist für diesen Juli dieses Jahres vorgesehen:


Freitag 3. Juli :NEW TROLLS- IL MITO
Samstag 4. Juli: Black Tunes di MARTINA SALSEDO feat RICKY PORTERA
Freitag 10. Juli: NOTTE CELTICA Irish Music – Morrigans wake – Lowands Ceili dance group

Samstag 11. Juli IL BARBIERE DI SIVIGLIA di G.Rossini
Sonntag 12. Juli: Recital Pianistico MAURIZIO BARBORO
Montag 13. Juli: Recital pianistico ANTONIO DI CRISTOFANO

Freitag 17. Juli: RIGOLETTO di G.VerdiSabato 18 luglio GRAN GALA’ della lirica.
Freitag 24. Juli: IL BARBIERE DI SIVIGLIA di G.Rossini
Samstag 25. Juli: Grande ORCHESTRA GIOVANILE giapponese di SOAI
Sonntag 26. Juli: LA VEDOVA ALLEGRA di F. Lehar

sabato 21 marzo 2015

Wertvolle Entdeckung in der Maremma Toskana




Während der Ausgrabungen nahe unserem Hotel und Agriturismo in der Toskana machten die Archäologen von der Universität von Siena eine unglaubliche Entdeckung: „Die Fibula von Montieri“ - Eine goldene Brosche aus dem Mittelalter!

Das wertvolle Schmuckstück aus Massivgold und Edelsteinen wurde in einem Versteck in dem Ruinen der blumenförmigen Kirche oberhalb unseres Hotels gefunden.

Seit jeher wurde dem Ort „Prategiano“ - Übersetzung: Wiese des Gottes Giano - eine spirituelle Bedeutung beigemessen. Je weiter die Ausgrabungen bei den Ruinen der Kirchengemeinde „Canonica di San Nicolo“ voranschreiten, desto mehr bestätigt sich die hohe Bedeutung dieses magischen Ortes. Die Symbolik rund um das Fundstücks weist darauf hin, dass es sich bei diesem spirituellen Ort um eine der wichtigsten religiösen Kultstätten des mittelalterlichen Europas handelte. Zur Zeit wird das Schmuckstück im Nationalmuseum in Siena ausgestellt.

Im Sommer gibt es einmal die Woche eine geführte Besichtigung der Ausgrabungsstätte „San Niccolo“. Die Kirchengemeinde wurde im zwischen dem 11. Und 12 Jahrhundert errichtet und gehörte zu dieser Zeit zusammen mit den wertvollen Minen und dem Dorf Montieri dem Bischof von Volterra. Beim Radfahren und Reiten kommen wir direkt an den Ausgrabungen vorbei und Sie können vom Bike oder Pferd aus die einzigartigen Ruinen bewundern. Ein Spaziergang zu den Ruinen bietet auch die Gelgenheit, Ihrem Hund einen Urlaub zu bieten wie er ihn sich wünscht: freies Laufen im kühlen Wald mit vielen interessanten Wildschweinspuren!

lunedì 13 gennaio 2014

Montieri - Die alten Reichtümer der Toskana


Unser Bikehotel in der Toskana, Rifugio Prategiano, liegt im Gemeindegebiet von Montieri, 1 km vom mittelalterlichen Ort entfernt. Das Dorf erwacht gerade aus einem 500jährigen Dornröschenschlaf. In der Antike hatte es eine bewegte Geschichte. 

Die Geschichte des Ortes geht zurück in die Zeit der Etrusker, die hier bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. Kupfer- und Silberminen betrieben. Das Gebiet mit dem lateinischen Namen „Mons Aeris – Kupferberg “gehörte zum Herrschaftsbereich Populonia. 


Im 12. Jahrhundert stand unter der Herrschaft des Bischofs von Volterra, der den Bergbau kontrollierte und hier eine Münze mit dem Namen „Grosso“ prägen ließ. Später brachte die Stadt Siena, den Ort und die wertvollen Minen unter ihre Kontrolle. 1219 entstand eine Sammlung von lokaler Gesetze: das Breve di Montieri. Die Urkunde ist deswegen bedeutend, weil sie als erste – statt in Latein – in italienischer Umgangssprach abgefasst wurde. Im 14. Jahrhundert waren die meisten Silberminen ausgebeutet und Montieri erlebte einen Niedergang. Das ehemalig reiche Dorf verarmte, für notwendige Renovierungen war kein Geld in der Gemeindekasse.

Die Dampfquellen in der Umgebung, mit deren Hilfe seit einigen Jahren Energie gewonnen wird, sorgen jedoch seit kurzem wieder für Aufwind. Jetzt wird im gesamten Ort dank der umweltfreundlichen Energie aus den Dampfquellen eine Fernwärme installiert und im Zuge dessen werden alle Gassen und Plätze renoviert. Bald erstrahlt also Montieri wieder in neuem Glanz und die Bewohner können im Winter ihre Häuser kostengünstig und umweltschonend heizen. Neue Chancen für unser authentische kleines Dorf inmitten der Maremma Toskana und gute Aussichten, dass das Gebiet bald als Paradies für Reiterferien und Mountainbike- und Radtouren in der Toskana  in aller Munde ist!

lunedì 6 maggio 2013

Die Küche der Toskana: Viel viel mehr als nur Pizza und Pasta…



Wenn man an Italien und das Essen dort denkt, fällt einem meistens nur Pizza und Pasta ein, vielleicht noch Lasagne, Tiramisu oder Eis, aber viel mehr kennen die meisten gar nicht. Oder hat jemand schon mal von „Ribollita“ gehört? Ich zumindest habe das hier zum ersten Mal gehört, gesehen und gegessen und ich muss sagen: „mmmmm lecker“! :) 

Als ich das erste Mal in diesem Hotel und Agriturismo in der Toskana einen Teller voll „Ribollita“ vor mir auf dem Tisch stehen hatten, wurde es mir als „jede Menge verschiedenes gekochtes Gemüse mit altem Brot“ erklärt. Wörtlich übersetzt heißt Ribollita „erneut gekocht“. Früher war Ribollita eine Gemüse Suppe vom Vortag, die mit hart gewordenem Weißbrot erneut aufgekocht wurde. Daraus haben sich viele Rezepte für frisch zubereitete Ribollita entwickelt. Je nach Jahreszeit können die Zutaten variieren. Sie kann zum Beispiel Bohnen, Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln, Tomaten, Knoblauch, Staudensellerie und natürlich immer Brot enthalten.
 
Wichtig bei der Zubereitung ist vor allem, dass nicht einfach alles lieblos in einen Topf geworfen und zerkocht wird, sondern die Gemüse den jeweiligen Garzeiten entsprechend nacheinander in den Topf kommen. Am Ende legt man Brotscheiben (vom Vortag) darauf. Diese werden von der Suppe durchtränkt, lösen sich fast gänzlich auf und machen so den Gemüseeintopf zur Ribollita. Natürlich gibt es viele weitere toskanische oder maremmanische Spezialitäten in Restaurant des Hotels. Nach einem Tag voller Erlebnisse beim Reiten, Mountain Biken, Radfahren und Wandern in der Toskana, erwarten Euch viele kulinarische Höhepunkte.








Pferde einreiten in der Toskana: Fortsetzung Alfio

Schon mal ein „wildes“ Pferd gebändigt?

Nachdem er mich 3 Wochen lang nur herumgeschupst und mich einmal sogar ins Schienbein gebissen hat, habe ich einen gewissen Respekt gegenüber unserem jüngsten Pferd entwickelt.

Als ich ihn letztens longieren wollte kam ein alter Mann vorbei, Mario- sein ehemaliger Besitzer. Er hat mir angeboten ein bisschen mit ihm zu arbeiten. Ein paar Runden links herum, ein paar Runden rechts herum, Halt, Schritt, Trab, Galopp, Trab, Schritt und dann mit langen Zügeln hinter ihm hergehen und ihn „fahren“. Ich habe die ganze Zeit fasziniert zugeschaut und versucht, mir zu merken was er tut und wie er es tut. Bis er auf einmal gesagt hat, „ Komm her und setz dich drauf.“

Auf das kleine böse Pony soll ich mich setzten!? Hilfe… Ich hab mir umsonst Sorgen gemacht… Wer denkt sich auch, dass ein kleines stürmisches Pony unterm Sattel auf einmal ein Traum ist? Er ist wundervoll – geht brav vorwärts, bleibt stehen wenn man am Zügel zieht, geht weiter, wenn man die Schenkel anlegt geht nach links/ rechts, wenn man ihn darum bittet und schaut dabei auch noch niedlich aus.

Was kann man sich mehr erhoffen vom ersten Mal reiten in der Maremma? Keine Spur vom "wilde Pferde einreiten". Morgen probiere ich aber auch einmal das Wandern in dieser wilden Toskana....